Erleben Sie Westjütland

Top 10 Aktivitäten

  1. Angeln nach Plattfisch, Makrele und Hundshai bei Harboøre Tange
  2.  Windsurfen und Kitesurfen im Nissum Fjord
  3. Biber-Safari in der Klosterhede-Plantage
  4.  Fahrradtour in der Dünenlandschaft zwischen Nordsee und Ringkøbing Fjord
  5. Heringsfischen an der Schleuse in Hvide Sande, inklusive Fanggarantie in den Frühlingsmonaten!
  6. Wandertour entlang der Wanderwege und über die Seilfähren auf der Skjern Au mit Aussicht auf Vögel und Wildpferde
  7. Badeurlaub in Søndervig, Henne Strand, Blåvand oder Fanø
  8. Kindgerechtes Windsurfen am südlichen Ende des Ringkøbing Fjord
  9. Bernstein-Jagd bei Blåvands Mem, besonders nach Gewittern
  10. Reiten und Drachensteigen auf Fanø

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Die Westküste Jütlands wird von der Nordsee geprägt – dem "Westmeer" - wie die Dänen sagen. In diesem Teil Dänemarks ist der Horizont unendlich – erfüllt von Meeresgischt, weiten Stränden und beeindruckender Natur. Das Limfjordland im Norden ist milder, hügelig und fruchtbar mit kleinen Sunden und Buchten.
 
Weite Heideflächen, ein raues Klima und lange, schnurgerade Straßen prägen diese westlichste Landesregion. Die Kombinationen von Schotterebenen und Grundmoränen gibt der Landschaft ein großartiges Aussehen. Die lange, gerade Westküstenlinie wird erst durch Blåvands Huk gebrochen und endet auf der Halbinsel Skallingen und der Nordseeinsel Fanø. Westjütlands Fjordlandschaften ziehen bisweilen enorme Vogelmassen an. Die Wälder bestehen aus Nadelbäumen, abgewechselt von offenen Moorlandschaften.

Dänemarks größtes Säugetier, das Rotwild, hat Westjütland langsam eingenommen und jetzt beheimatet das Gebiet größte Population des Landes. Sie können an einer geführten Naturwanderung teilnehmen um die Rothirsche röhren zu hören, aber auch selbst auf Erkundung gehen z.B. bei Filsø und Grærup Langsø, südlich von Henne Strand.

Westjütland hat auch einige der größten Ströme des Landes, die alle nach Westen verlaufen. Storå mündet in Felsted Kog, am südlichen Ende des Nissum Fjord. Die Skjern Au fließt in den Ringkøbinger Fjord und die Au Varde in die Ho Bucht. In all diesen Strömen darf Kanu und Kajak gefahren werden, und die Angelmöglichkeiten sind ausgezeichnet. Besonders die Skjern Au mit ihrem Lachsbestand ist ein Paradies für Angler.

Die alten Ortschaften und wenigen Landsitze sind in den fruchtbareren Ländereien zwischen den umliegenden Fjorden und Flüssen angesiedelt. Hier sind ebenfalls die Handelsstädte gelegen, die, abgesehen von Herning, im Zuge der Textilindustrie entstanden sind. Lemvig, Ringkøbing und Varde gehören mit ihren alten Häusern und krummen Gassen zu den malerischsten Städten in Westjütland. Hier befinden sich auch mehrere Eisenbahnstädtchen wie Vemb, Grindsted und Ølgod, neben den Schifferstädten Nordby und Sönderho auf Fanø.

Ein Teil der vielen deutsche Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg an der der Westküste stehen kurz davor ins Meer abzugleiten, während andere weit draußen im Meer begraben liegen. In Thyborøn und bei Søndervig können Sie einige kleinere Bunkeranlagen besuchen, worunter die große Tirpitz-Stellung bei Blåvand, die Teil des Varde-Museums ist.

An der Westküste gibt es aber auch einige interessante Museen über Meer und Fischerei. In Thyborøn liegt auch das wunderbare Sneglehus (Schneckenhaus), das Küstenzentrum Thyborøn und das Aquarium JyllandsAkvariet. Die Geschichte der vielen Schiffswracks entlang der Westküste wird im Strandingsmuseum St. George in Thorsminde erzählt, während man im Fiskeriets Hus in Hvide Sande die Geschichte der Fischerei erfährt. In Oksbøl liegt Dänemarks Bernsteinmuseum, mit schönen Kunstobjekten und Insekten in Bernstein.

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