Erleben Sie Fünen

Top 10 Aktivitäten

  1. Fahrradtour auf Hindsholm, von Kerteminde bis Fyns Hoved
  2. Wanderung am Ebbevej und auf der Sandbank zu Æbelø
  3. Badeurlaub an Hasmark Strand, vielleicht Fünens bestem Sandstrand
  4. Pferdereiten auf den 75 km langen Reitroute Südfünen
  5. Wanderung auf dem Inselmeerpfad rund um das südfünische Inselmeer
  6. Angeln nach Meerforelle in Helnæs
  7. Mountainbiketour in Svanninge Bakker
  8. Kindgerechte Fahrradtour auf Ærø
  9. Erkundungsfahrt im Seekayak oder in einer Smakkejolle ab Strynø
  10. Wracktauchen und Tauchen in dem südfünischen Inselmeer

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Fünen liegt mitten in Dänemark und ist die zweitgrößte Insel des Königreichs. Die Landschaft ist gewellt und hügelig mit vielen Obstgärten und Hecken. Charakteristisch sind die vielen langen Straßen mit strohgedeckten Fachwerkhäusern am Wegesrand. Das Südfünische Inselmeer schließt sich südlich von Fünen mit Inseln in allen Größen und schönen Sunden, Buchten und Meerbusen an.

Fünen ist mit Seeland über die Große-Belt-Brücke sowie mit Jütland über die Kleine-Belt-Brücke verbunden. Im Südfünischen Inselmeer sorgen kleine und große Fähren sowie Brücken für Verbindungen mit der Umwelt.
 
Der fünische Schriftsteller Morten Koch hat mehr als jeder andere das Bild geprägt von Fünen als einer Insel mit sanften Hügeln, gebadet in ewiger Sommersonne, widerhallend vor Vogelgezwitscher. Dieses Bild leuchtet an einem schönen Sommertag weiterhin sofort ein. Mit seinen idyllischen Herrensitzen, malerischen Dörfern, üppigen Feldern und vielen grünen Inseln scheint etwas Märchenhaftes über Fünen zu liegen. Im Allgemeinen sind das Wetter und das Klima etwas besser als an manchen anderen Orten, und Fünen sind freundliche und sanftmütige Leute.

Entlang der Küste liegt eine Kette von schönen und malerischen Markt-städtchen aneinandergereiht. Mitten auf Fünen liegt die große Marktstadt Odense, deren Altstadt so gut erhalten und restauriert wurde, dass man sich fast in der Zeit von Märchendichter H.C. Andersen glaubt. Die antiken Städte Faaborg, Svendborg, Rudkobing und Ærøskøbing tragen noch immer die Anzeichen von Handel und Seefahrt. Lundeborg auf Südostfünen, das entzückende Seemannsdorf Troense auf Tåsinge und Marstal auf Ærø sind auch eine Reise wert.

Auf Nord- und Midtfünen wechseln sich sanft gewellte Hügel mit bergähnlichen Höhen ab, die glatten Ebenen sind durch tiefe Täler mit Seen und Sümpfen durchfurcht. Die südfünische Landschaft besteht hauptsächlich aus sanften Hügeln. Am bekanntesten sind die Hügel von Svan-ninge nördlich von Faaborg und die Hügel von Egebjerg nördlich von Ollerup. Südlich von Fünen liegt ein Meer voller kleiner Inseln, worunter Langeland, Tåsinge und Ærø die größten sind. Auf vielen Inseln sind seltene Vögel, Pflanzen und Frösche beheimatet und im Meer können Sie sowohl Seehunde wie Schweinswale entdecken.

Spuren der ersten Fünenbewohner sind überall in Hülle und Fülle in der Form von Dolmen und Hünengräbern anzutreffen. Einige sind sogar begehbar, zum Beispiel der Mårhøj Grabhügel auf Hindsholm und das Ganggrab Hulbjerg auf Südlangeland. Ein ungewöhnlich großer bronzezeitlicher Grabhügel ist der Lusehøj bei Voldtofte. Bei Ladby in der Nähe von Kertinge Nor kann man auch einen Grabhügel betreten, der die Überreste eines Wikingerschiffes enthält. Auf Nordfünen liegt die Glavendrup Schiffssetzung mit einem Runenstein als Bug.

Auf Fünen liegen die Herrensitze näher bei einander als in jeder anderen Landesregion. Von ungefähr 125 Gutshöfen sind etwa 30 unterschiedlich für das Publikum geöffnet. Einige Herrensitze waren Königsresidenzen, andere Klöster. Die oft beeindruckenden Bauwerke prägen die Insellandschaft und verfügen manchmal über schöne Parks und interessante Sammlungen. Dies gilt insbesondere für Schloss Egeskov, Krengerup, Schloss Valdemar und Broholm.